Die moderne Forschung beginnt gerade erst in der Tiefe zu erfassen, wie beeindruckend und umfassend der wechselseitige Zusammenhang zwischen Körper und Geist tatsächlich ist. Alte Redewendungen wie „etwas liegt uns auf dem Magen“ oder „ein grosser Stein fällt vom Herzen“ verdeutlichen seit jeher die untrennbare Verbindung zwischen Körper (Soma) und Seele (Psyche).
In meiner Praxis in Winterthur begleite ich dich ganzheitlich und körperzentriert an den Schnittstellen von Psyche und Nervensystem – unter anderem bei folgenden Themen:
Ängste und Panik: Angstzuständen und Angststörungen auf körperlicher Ebene achtsam begegnen und dem System wieder Sicherheit vermitteln.
Erschöpfung und Burnout: Chronische Erschöpfungszustände frühzeitig erkennen, die Reissleine ziehen und das vegetative Nervensystem nachhaltig regulieren.
Depressive Verstimmungen & Postpartale Depression: Die körperliche Erstarrung sanft lösen, Lebensenergie einladen und Frauen nach der Geburt feinfühlig begleiten.
Neurosensitivität & Hochsensibilität (HSP): Die intensive Wahrnehmung als Stärke integrieren und lernen, mit Reizüberflutung im Alltag umzugehen.
ADHS: Den Körper als stabilisierenden Anker nutzen, um innere Unruhe zu erden und Fokus zu finden.
Stressregulation: Anspannung abbauen, chronischen Stress reduzieren und deine innere Balance langfristig stärken.
Sinnvolle Ergänzung zur Psychotherapie Befindest du dich bereits in psychiatrischer, psychologischer oder psychotherapeutischer Behandlung? Meine Atem- und Körpertherapie in Winterthur versteht sich als wunderbare, wirksame Ergänzung dazu. Während in der klassischen Therapie oft viel über den Kopf gearbeitet wird, binden wir hier den Körper direkt in den Genesungsprozess ein.
Bei hochsensiblen und neurosensiblen Menschen verarbeitet das Nervensystem Reize tiefer und intensiver als der Durchschnitt. Zu erkennen, dass man die Welt feiner wahrnimmt, schenkt vielen Frauen tiefen Halt: Es hilft ihnen, sich selbst besser zu verstehen und die eigenen Bedürfnisse klarer zu kommunizieren.
Das Spektrum der Neurosensitivität ist gross und facettenreich. Die wissenschaftliche Forschung (u.a. basierend auf der Highly Sensitive Person Scale von Dr. Elaine Aron) unterscheidet dabei drei wesentliche Facetten:
Geringe sensorische Reizschwelle: Reize wie grelles Licht, laute Geräusche, Gerüche oder grobe Stoffe werden viel schneller und intensiver wahrgenommen.
Leichte Erregbarkeit: Das Nervensystem gerät durch innere und äussere Eindrücke schneller in einen Zustand der Überflutung, was sich als rasche Erschöpfung oder innerer Stress zeigen kann.
Ästhetische Sensitivität: Eine tiefe, feinsinnige Empfänglichkeit für Kunst, Musik, Natur und die Zwischentöne im zwischenmenschlichen Miteinander.
Aktuelle Studien erforschen zudem die spannenden Wechselwirkungen von Hochsensibilität mit Traumata, Epigenetik und dem individuellen Stresserleben.
Besonders in den Phasen von Kinderwunsch, Schwangerschaft und Mutterschaft tritt Neurosensitivität oft verstärkt zutage. Die hormonelle Umstellung und die neue Verantwortung wirken wie ein Verstärker auf das Nervensystem – in dieser Zeit wird die eigene Hochsensibilität von vielen Frauen überhaupt erst entdeckt.
Als Atem- und Komplementärtherapeutin unterstütze ich dich dabei, dein feinfühliges Nervensystem nicht als Last, sondern als wertvolle Ressource zu begreifen. Über die körperzentrierte Arbeit lernen wir gemeinsam, Reizüberflutungen sanft zu regulieren, gesunde Grenzen zu setzen und deine Resilienz im Alltag zu stärken.
Selbsttest: Hier findest du den offiziellen Selbsttest für Hochsensibilität nach Elaine Aron Link.
Gruppenangebot in Winterthur: Ich leite den regelmässigen Sensitiv Mama Circle in Winterthur – einen geschützten Frauenkreis für hochsensible Schwangere, Mütter und Frauen mit Kinderwunsch.
Häufig wird ADHS in unserer Gesellschaft vor allem mit den typischen „Schwächen“ wie innerer oder äußerer Unruhe und Zappeln verbunden. Doch ADHS ist weitaus mehr: Es ist im Kern eine Regulierungsstörung, vor allem im emotionalen Bereich, die gleichzeitig mit unglaublich vielen Stärken und Potenzialen einhergeht.
ADHS wächst sich nicht aus und ist nicht im klassischen Sinne „heilbar“. Aber das muss es auch nicht. Es gibt wirksame Mittel, Wege und Strategien, um ein erfolgreiches, erfülltes und zufriedenes Leben zu führen. Da Betroffene ein sehr breites, individuelles Spektrum zeigen, gibt es keine Standardlösung – wohl aber massgeschneiderte Unterstützung.
Gerade bei psychischen und neurodivergenten Themen setzt die körperzentrierte Arbeit genau dort an, wo Worte allein oft nicht ausreichen. Sie hilft dir dabei:
In die Präsenz zu finden: Achtsamkeitsmethoden holen dich sanft ins Hier und Jetzt zurück.
Dich zu erden: Gezielte Grounding-Methoden schenken Stabilität, wenn die Gedanken oder Gefühle kreisen.
Dein Nervensystem zu regulieren: Wir schaffen Oasen der Entspannung und regulieren das vegetative Nervensystem, um Überreizung abzubauen.
Gemeinsam unterstützen wir dich dabei, deine Atmung, deine Körperreaktionen und deine seelischen Anteile wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen.
Ich freue mich sehr, mein Wissen auch im größeren Rahmen weiterzugeben. Als Co-Leiterin begleite ich das Seminar „ADHS – Anders denken, handeln, sein“ am Institut für körperzentrierte Psychotherapie (IKP) in Zürich.
Nächste Termine: 13.02.2026 | 20.11.2026
Hinweis: Die Seminarleitung liegt bei Nicole A. Baur, die auch eine regelmäßige Gesprächsgruppe für ADHS-Betroffene anbietet.
Du bist mit deinen Empfindungen und deinen Herausforderungen nicht allein. Ich bin gerne für dich da und begleite dich auf deinem Weg zu mehr Selbstwahrnehmung und innerer Balance.
